Spargelpinsa

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Stück Pinsa*
  • 1 Bund Frühlingslauch
  • 1 Becher Schmand
  • 100 g grüner Spargel
  • 100 g weißer Spargel
  • 250 g Speckwürfel
  • 1 Stück Limette
  • Salz + Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung

  1. Den Schmand zusammen mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Limettenabrieb würzen.
  2. Dann die Creme auf den Teigling streichen und die Speckwürfel darübergeben, kleingeschnittener Frühlingslauch und Spargel sowie etwas Limettenabrieb dazu geben.
  3. Das Ganze auf den Grill legen und den Deckel des Grills schließen und bei ca. 250 Grad Celsius den Flammkuchen für 4 Minuten (back-)grillen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

*Pinsa (oft Pinsa Romana) ist ein ovaler, flacher Brotteig aus einer Mehlmischung – typischerweise Weizen-, Reis- und Sojamehl –, der sehr wasserreich, lange fermentiert und häufig zunächst ohne Belag vorgebacken wird. Durch diese besondere Teigführung wird der Boden außen knusprig, innen luftig und gilt vielen Gästen als leichter und bekömmlicher als eine klassische Pizza.

Was ist das Besondere an Pinsa?
Im Kern ist Pinsa ein vorgebackenes, ovales Fladenbrot, das anschließend mit verschiedenen Zutaten belegt und kurz nachgebacken oder nur warm serviert wird. Sie erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Pizza, Focaccia und Flammkuchen, weist aber eine deutlich luftigere, unregelmäßig porige Krume auf.

Teig und Zutaten
Typisch für Pinsa ist eine Mehlmischung aus Weizen-, Reis- und Sojamehl, oft in Kombination mit Sauerteig, etwas Hefe, Salz, Wasser und Olivenöl. Der Teig hat einen hohen Wasseranteil und reift in der Regel 24 bis 72 Stunden, was die Pinsa besonders aromatisch und bekömmlich macht.

Zubereitung und Belag
Der Teig wird von Hand in eine länglich-ovale Form gezogen (vom lateinischen „pinsere“ = zerdrücken/ausbreiten) und zuerst ohne Belag gebacken. Die Beläge – von klassischer Tomatensauce und Mozzarella über Antipasti, Schinken und Rucola bis hin zu kreativen süßen Varianten – kommen meist erst nach dem ersten Backen auf den Boden.

Unterschied zur klassischen Pizza
Im Vergleich zur klassischen Pizza ist Pinsa in der Regel länglich-oval statt rund, verwendet eine spezielle Mehlmischung statt ausschließlich Weizenmehl und bekommt durch die sehr lange Teigführung eine leichtere, luftigere Struktur. Zudem wird der Teig häufig vorgebacken und erst anschließend belegt, während bei der traditionellen Pizza der Belag direkt mitgebacken wird.

Quellen: Fachbeiträge und Herstellerinformationen zu Pinsa Romana, u. a. Verbraucherzentrale Bayern, Pinsami und Pinsaschweiz

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